Polizeinotruf in dringenden Fällen: 110

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Die Polizei gibt Autofahrern Tipps, wie man sich bei Wildwechsel verhält.
Im Herbst besteht Wildunfall-Gefahr
Besonders in der Zeit der Dämmerung gibt es Wildwechsel. Wir geben Tipps für Autofahrer und Co.

Die Gefahr von Wildunfällen ist im Kreis Steinfurt aktuell weiter hoch. 

Die Polizei rät deshalb, insbesondere morgens und abends sehr aufmerksam und mit angepasster Geschwindigkeit zu fahren. Halten Sie dabei den Fahrbahnrand ganz besonders im Auge.

Die Schilder „Wildwechsel“ müssen unbedingt ernst genommen werden. Auch die blauen Reflektoren an den Leitpfosten sind ein guter Hinweis auf besonders betroffene Strecken.

Wenn Wild bereits auf Straße steht:

  • Lenkrad festhalten, abbremsen und gegebenenfalls abblenden und die Hupe betätigen.
  • Fahrtrichtung behalten, auf keinen Fall ausweichen. Ein Unfall mit Gegenverkehr oder der Aufprall auf einen Baum haben weitaus schlimmere Folgen als eine Kollision mit einem Reh.

Wenn es zu einem Unfall gekommen ist:

  • Unfallstelle und sich selbst sichern (Warndreieck, Warnblinkanlage, Warnweste).
  • Unfallstelle räumen, wenn gefahrlos möglich auch das tote Tier von der Fahrbahn entfernen.
  • Polizei über den Notruf informieren (dazu besteht eine gesetzliche Verpflichtung).
  • Wenn das Tier noch weggelaufen ist, auf keinen Fall einfach weiterfahren. Den Kollisionspunkt genau merken. Das Tier hat garantiert Verletzungen, unter denen es in den meisten Fällen qualvoll verendet. Ein durch die Polizei hinzugerufener Jäger wird sich auf die Suche nach dem Tier machen.

Die Jäger, die Verantwortlichen in der Kreisverwaltung, die Landwirte, die Polizei und viele andere unternehmen alle Anstrengungen, um die Wildunfälle im Kreis Steinfurt zu reduzieren.

Helfen auch Sie durch ihr Verhalten, Tierleid zu verhindern und Wildunfälle zu vermeiden.

In dringenden Fällen: Polizeinotruf 110