Polizeinotruf in dringenden Fällen: 110

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Was kann man in Zukunft besser machen?
Lucas besucht nach Verkehrsunfall die Unfallstelle
Die Polizei begleitet den 12-Jährigen im Rahmen des Opferschutzes
Michael Thamm

Im September dieses Jahres war der 12-jährige Lucas in Greven an einem Verkehrsunfall mit einem Auto beteiligt. Dabei wurde er zum Glück nur leicht verletzt und kam hauptsächlich mit dem Schrecken davon.

Zusammen mit Verkehrssicherheitsberater Markus Tappe besuchte der Opferschutzbeauftragte der Polizeidirektion Verkehr, Michael Thamm, die Familie des Jungen, um das Konzept der „Verkehrsraumbegehung mit Kindern nach einem Verkehrsunfall“ umzusetzen. Dieses Angebot des polizeilichen Opferschutzes richtet sich an alle Kinder, die bei einem Verkehrsunfall verletzt oder anders traumatisiert wurden.

Hinweise zu weiterführenden Hilfsmaßnahmen

Zunächst wurde ein Gespräch mit Lucas und seiner Familie geführt, in welchem Hinweise zu weiterführenden, kindgerechten Hilfsmaßnahmen gegeben wurden. Denn natürlich kann das Angebot der Polizei nicht die professionelle Arbeit eines Kinderpsychologen ersetzen.

Zusammen mit seiner Mutter traf Lucas sich danach mit den Beamten an der Unfallstelle, wo die Gegebenheiten vor Ort aufgegriffen und erläutert wurden. Hier wurde das Erlebte noch einmal besprochen, aus verkehrsrechtlicher Sicht beleuchtet und kindgerecht beziehungsweise elterngerecht erklärt. Auf diese Weise konnte der Schüler Vermeidungsstrategien für die Zukunft finden und auch lernen, wie er das Erlebnis besser verabeitet.

Natürlich durften sich Lucas und seine kleine Schwester auch den Streifenwagen anschauen. 

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