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Tipps der Polizei zum Schutz vor Fahrraddiebstahl

Fahrraddiebe haben es vor allem auf hochwertige Räder abgesehen
Tipps der Polizei zum Schutz vor Fahrraddiebstahl
Diebe haben es oft auf hochwertige Modelle und teure Pedelecs abgesehen.
Martina Feldhaus

Im Frühling fahren wieder mehr Menschen mit dem Fahrrad, Pedelec oder E-Bike. Schließlich ist die Fortbewegung auf zwei Rädern nicht nur umweltfreundlich und gesund, sondern auch günstig.
Fahrräder sind jedoch auch bei Kriminellen beliebt. Gerade teure Modelle oder hochwertige Pedelecs und E-Bikes ziehen die Aufmerksamkeit von Fahrraddieben auf sich.
Daher gibt die Kreispolizeibehörde Steinfurt zur neuen Saison ein paar Tipps, wie Sie Ihr Zweirad vor Diebstahl schützen können und wie Sie die Chance erhöhen, Ihr Rad nach einem Diebstahl wiederzubekommen.


Wichtig für den Diebstahlschutz

  1. Das richtige Schloss: Sie sollten ihr Rad mit einem Stahlketten-, Bügel- oder Panzerkabelschloss mit geprüfter Qualität sichern. Dies erhalten Sie im Fachhandel. Die Investition in ein massives Schloss lohnt sich.
  2. Der richtige Ort: Egal, wo sie ihr Fahrrad abstellen: Unbedingt anschließen – und zwar an einem Fahrradständer oder einem anderen festen Gegenstand. Andernfalls könnten Diebe es einfach wegtragen. Meiden Sie beim Abstellen ihres Rad dunkle Ecken, Hinterhöfe und schlecht beleuchtete Orte. Auch in Kellern und Garagen sollte das Rad immer angeschlossen werden. 
  3. Pedelecs und E-Bikes: Auch Elektrofahrräder sollten mit einem stabilen Schloss angekettet werden. Das meist bereits vorhandene Rahmenschloss reicht nicht aus. Darüber hinaus sollte der Akku entweder mitgenommen oder ebenfalls durch ein zusätzliches Schloss gesichert werden. Möglich ist auch der Kauf eines GPS-Trackers, der den aktuellen Standort des Rads laufend übermittelt.

Wichtig im Falle eines Diebstahls

  1. Rahmennummer: Anhand einer eingravierten Rahmennummer kann die Polizei ein Fahrrad, das zum Beispiel als Diebesgut auftaucht, dem rechtmäßigen Besitzer zuordnen. Bei den meisten Fahrrädern, die in Deutschland verkauft werden, ist eine solche Rahmennummer bereits vorhanden. Diese sollte notiert und sicher zuhause aufbewahrt werden. 
  2. Fahrrad-Pass: Ein Fahrradpass enthält alle Daten, die für die Identifizierung eines Rads nötig sind. Das hilft der Polizei, die rechtmäßigen Eigentümer gestohlener Räder zu finden. Nach diesem Fahrrad-Pass sollte man beim Kauf gezielt fragen. Den vollständig ausgefüllten Pass samt Foto vom Fahrrad und Kaufbeleg aufbewahren.
  3. Fahrrad-Registrierung: Die Kreispolizeibehörde Steinfurt bietet das Registrieren von Fahrrädern an. Alle wichtigen Daten eines Rades werden in eine Datenbank eingegeben und mit einer Nummer versehen. Diese Nummer wird auf einem Aufkleber am Rad angebracht. So kann die Polizei ein gestohlenes Rad, das gefunden wurde, leicht dem Eigentümer zuordnen.
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