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Taschendiebe greifen oft beim Wocheneinkauf zu

Polizei NRW
Taschendiebe greifen oft beim Wocheneinkauf zu
Damit die Geldbörse nicht plötzlich gestohlen ist, sollte man ein paar Regeln beachten
Martina Feldhaus

Ob im Supermarkt oder beim Shopping in einem Geschäft: Taschendiebe greifen meist dann zu, wenn die Geldbörse nicht sicher verstaut wurde. Ein kurzes Ablenkungsmanöver – und das Portemonnaie ist weg.

Das ist für die Opfer äußerst ärgerlich. Denn viele tragen nicht nur Bargeld und Bankkarten in der Börse mit sich, sondern auch Personalausweis, Führerschein und andere Ausweise und Karten. Allein die Wiederbeschaffung dieser Dokumente kostet mehrere hundert Euro.

Auch im Kreis Steinfurt sind immer wieder Taschendiebe unterwegs – und nicht selten sind ihre Maschen erfolgreich. Mal wird das Opfer in ein Gespräch verwickelt, mal wird nach dem Weg gefragt, mal wird die Kleidung des Opfers „versehentlich“ beschmutzt. Dabei agieren die Täter häufig zu Zweit oder zu Dritt. Einer lenkt das Opfer ab, der andere verschwindet mit der Beute in der Menge. Oftmals gibt es auch Situationen, in denen die Opfer nichts bemerken und zum Beispiel an der Kasse plötzlich den Verlust ihres Portemonnaies feststellen.

Wenn die Täter dann noch die Möglichkeit haben, am nächsten Bankautomaten Geld abzuheben, weil die PIN-Nummer auf der Bankkarte oder einem Zettel notiert wurde, liegt der Schaden schnell mal bei mehreren tausend Euro.

    Hier einige Tipps zum Schutz vor Taschendiebstahl
    • Fordern Sie Abstandhalten ein, wenn Ihnen Fremde zu nahe kommen wollen.

    • Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit wie nötig. Führen Sie nur die Papiere mit sich, die sie auch wirklich brauchen.

    • Tragen Sie Geld, Zahlungskarten und Papiere sowie Ihr Smartphone immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper.

    • Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen verschlossen auf der Körpervorderseite.

    • Benutzen Sie einen Brustbeutel, eine Gürtelinnentasche oder einen Geldgürtel.

    • Legen Sie Geldbörsen niemals oben in die Einkaufstasche oder den Einkaufskorb.

    • Lassen Sie ihre Handtasche nie unbeaufsichtigt, etwa indem sie sie in den Einkaufswagen legen oder dranhängen.

    Das müssen Sie tun, wenn Sie von einem Taschendiebstahl betroffen sind
    • ​​​​​​Veranlassen Sie die sofortige Sperrung aller Karten. Über den Sperr-Notruf 116 116 ist das für alle Girokarten und die meisten Kreditkarten möglich.

    • Zeigen Sie einen Diebstahl bei der Polizei an. Diese kann zusätzlich die Sperrung des elektronischen Lastschriftverfahrens per Unterschrift (SEPA-Lastschriften) veranlassen. 

    • Prüfen Sie sorgfältig Ihre Kontobewegungen und reklamieren Sie unberechtigte Abbuchungen bei Ihrer Bank oder Sparkasse.  

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